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EMOTIONALE BERICHTE

SABEL FOS mit Erasmus Plus in London

Mein Erasmus-Praktikum in London – Eine unvergessliche Reise

Im Rahmen des Erasmus+-Programms hatte ich die Möglichkeit, ein dreiwöchiges Auslandspraktikum in London zu absolvieren. Ich bin an einem Samstag gemeinsam mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern angereist. Der Flug verlief reibungslos, und wir sind am späten Nachmittag in London angekommen. Nach dem Check-in in unserer Unterkunft blieb nicht mehr viel Zeit, aber wir haben uns noch etwas in der Umgebung umgesehen, erste Eindrücke gesammelt und uns orientiert. Es war spannend, direkt in einer so großen und lebendigen Stadt anzukommen.

Am Sonntag hatten wir dann den ganzen Tag Zeit, um London auf eigene Faust zu entdecken. Wir haben gleich mit dem Sightseeing begonnen und uns viele bekannte Orte angesehen, unter anderem den Big Ben, das London Eye und die Tower Bridge. Es war beeindruckend zu sehen, wie unterschiedlich die Stadtteile Londons sind – modern, historisch, bunt, ruhig, laut – alles ist vertreten. Schon am ersten Tag wurde mir klar, wie international London ist und wie viele Kulturen hier zusammenkommen. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit wurde es einfacher, sich zurechtzufinden.

Am Montag begann mein Praktikum bei ECBM (European College of Business and Management). Ich war vorher etwas aufgeregt, vor allem wegen der Sprache, aber die Nervosität war schnell verflogen. Das Team war sehr freundlich und hat sich viel Zeit genommen, uns einzuarbeiten. Schon am ersten Tag gab es eine umfassende Einführung in die Abläufe, die Unternehmenskultur und unsere Aufgaben. Besonders positiv war, dass man sich sofort willkommen gefühlt hat. Die Kolleginnen und Kollegen waren hilfsbereit und offen. Man konnte jederzeit Fragen stellen, wurde in Gespräche einbezogen und als Teil des Teams behandelt.

Während meines Praktikums habe ich viele Einblicke in den Bereich Marketing erhalten. Ich durfte an verschiedenen Projekten mitarbeiten, Recherchen durchführen, Materialien vorbereiten und mich mit digitalen Tools auseinandersetzen. Dabei konnte ich viel über internationale Kommunikation, Zielgruppenanalyse und Online-Marketing lernen. Ich habe mein Englisch täglich aktiv genutzt und dadurch deutlich mehr Sicherheit im Umgang mit der Sprache gewonnen. Besonders motivierend war, dass meine Arbeit ernst genommen wurde und ich regelmäßig Rückmeldungen bekommen habe. Dadurch habe ich nicht nur fachlich viel gelernt, sondern auch mehr Selbstvertrauen gewonnen.

Der Arbeitsalltag war gut strukturiert, und die Atmosphäre im Büro war sehr angenehm. Besonders schön fand ich die gemeinsamen Mittagspausen. Viele haben sich etwas bei nahegelegenen Street-Food-Ständen geholt, und man konnte dabei auch mal informell ins Gespräch kommen. Diese kleinen Begegnungen haben viel zur positiven Erfahrung beigetragen. Es war interessant, wie unterschiedlich die Hintergründe und Arbeitsweisen der Kolleginnen und Kollegen waren – das hat mir einen guten Einblick in die Vielfalt des Berufslebens in London gegeben.

Neben dem Praktikum habe ich meine Freizeit intensiv genutzt, um noch mehr von der Stadt zu sehen. London bietet kulturell unglaublich viel – Museen, Parks, Märkte, Architektur und Veranstaltungen. Ich habe unter anderem eine Bustour gemacht, war im British Museum, im Hyde Park spazieren und habe mir mehrere Stadtteile genauer angeschaut. Besonders schön war ein Abendspaziergang entlang der Themse, bei dem man die Stadtlichter sehen konnte. London wirkt bei Nacht noch einmal ganz anders und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Zum Abschluss unseres Aufenthalts sind wir am Freitagnachmittag gemeinsam mit Frau Dr. Pachevska im Sky Garden essen gegangen. Es war ein sehr schöner Moment, der einen passenden und würdigen Abschluss für diese ereignisreichen drei Wochen bildete. Bei entspannter Stimmung und einem beeindruckenden Blick über London konnten wir noch einmal gemeinsam auf unsere Erfahrungen zurückblicken. Dieses besondere Treffen wird mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Die drei Wochen sind wie im Flug vergangen. Rückblickend war die Zeit sehr intensiv, aber auch sehr erfüllend. Ich habe viel gelernt, nicht nur über Marketing, sondern auch über das Leben und Arbeiten in einer internationalen Großstadt. Ich habe neue Perspektiven gewonnen, meinen Horizont erweitert und viele Eindrücke gesammelt, die mir in Zukunft sicher weiterhelfen werden – sowohl beruflich als auch persönlich.

Insgesamt war das Erasmus-Praktikum eine sehr wertvolle Erfahrung. Ich bin in dieser Zeit deutlich selbstständiger geworden, habe gelernt, mich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden und Verantwortung zu übernehmen. Die Kombination aus Praktikum, Spracherfahrung und kulturellem Austausch war genau richtig. Ich kann dieses Programm wirklich jeder und jedem empfehlen, der bereit ist, neue Erfahrungen zu machen und über sich hinauszuwachsen. London war der perfekte Ort dafür – eine Stadt voller Möglichkeiten, Vielfalt und Energie.

SABEL FOS mit Erasmus Plus in London

Eine Reise, die mich geprägt hat

Als ich mich für ein Praktikum beim European College of Business and Management (ECBM) in London entschied, war mir klar, dass dies eine besondere Erfahrung werden würde. Doch was ich tatsächlich erlebte, übertraf alle meine Erwartungen. Dieser Aufenthalt hat mich nicht nur
beruflich weitergebracht, sondern mich auch persönlich enorm bereichert.

Neue Horizonte entdecken
Mein Hauptziel war es, internationale Arbeitserfahrung zu sammeln und meinen Horizont zu erweitern. Obwohl ich bereits in mehreren international tätigen Unternehmen Praktika absolviert hatte, reizte mich die besondere Herausforderung eines Auslandsaufenthalts. London als pulsierende Weltstadt schien mir dafür der perfekte Ort zu sein. Eine entscheidende Unterstützung auf diesem Weg war das Erasmus+ Stipendium. Es erleichterte mir nicht nur die finanzielle Planung, sondern war überhaupt erst der Schlüssel zu dieser einmaligen Gelegenheit. Dank der EU-Förderung konnte ich mich voll und ganz auf meine persönliche und fachliche Entwicklung konzentrieren – und von Anfang an tief in die neue Umgebung eintauchen.

Vorbereitung mit Weitblick
Schon vor Beginn meines Aufenthalts wurde ich durch regelmäßige Videokonferenzen vom ECBM-Team hervorragend auf die kommenden Wochen vorbereitet. Diese virtuellen Treffen schafften frühzeitig Orientierung, klärten offene Fragen und halfen mir, mich sicher und willkommen zu fühlen – lange bevor ich überhaupt in London ankam.

Unterstützung, die mir den Start erleichterte
Auch privat war mir Unterstützung wichtig: Besonders meine Mutter war mir bei der Vorbereitung eine enorme Hilfe. Ob Wohnungssuche, Flugbuchungen oder der komplexe Visumsprozess – ohne sie hätte ich mich im Bürokratie-Dschungel wohl kaum zurechtgefunden. Der Visumsantrag stellte sich als größte Hürde heraus, da zunächst kein klarer Zeitrahmen vorgegeben war. In dieser Phase habe ich gelernt, wie wichtig Organisation und Durchhaltevermögen sind.

Begegnungen, die mich prägten
In London traf ich viele inspirierende Menschen aus aller Welt. Neben anderen Praktikant/innen lernte ich besonders die Mitarbeitenden des Colleges schätzen, die mich mit viel Geduld und Freundlichkeit begleiteten. Ein besonderer Dank gilt hier Frau Schill und Frau Koller vom ECBM – ihre kontinuierliche Unterstützung und persönliche Begleitung trugen maßgeblich zu meinem Lernerfolg und Wohlbefinden bei. Durch meine bereits vorhandenen Englischkenntnisse konnte ich mich problemlos verständigen und wurde schnell ein aktiver Teil des Teams. Der interkulturelle Austausch war für mich besonders spannend – ich lernte neue Arbeitsweisen kennen und sammelte wertvolle Eindrücke, wie internationale Zusammenarbeit im Alltag funktioniert.

London entdecken und erleben
In jeder freien Minute zog es mich in die Stadt. Ob der ikonische Big Ben, der Buckingham Palace oder die beeindruckenden Warner Bros. Studios – jede Station meiner Erkundungen hinterließ bleibende Eindrücke. Besonders die kulturelle Vielfalt Londons faszinierte mich. Das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft zu erleben, hat meine Sichtweise nachhaltig verändert und mein Verständnis für andere
Lebenswelten vertieft.

Persönliches Wachstum
Diese Zeit hat mich unabhängiger und selbstbewusster gemacht. Ich lernte, mich in einer fremden Metropole zurechtzufinden und berufliche Herausforderungen eigenständig zu meistern. Besonders in Momenten, in denen nicht alle Teammitglieder gleich engagiert waren, konnte ich meine Stärken beweisen. Die Erfahrung, Projekte auch mal alleine weiterzuführen, hat mein Verantwortungsbewusstsein gestärkt und mein Vertrauen in meine Fähigkeiten gefestigt.

Ein gemeinsamer Abschluss mit Bedeutung
Ein ganz besonderer Moment war unser feierlicher Abschluss im Sky Garden – hoch oben über den Dächern Londons. Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant war nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern bot auch Raum für Rückblick, Dankbarkeit und Ausblick. Für mich war es der perfekte Schlusspunkt einer intensiven und prägenden Zeit.

Was bleibt?
Wenn ich an London zurückdenke, sehe ich nicht nur beeindruckende Sehenswürdigkeiten vor mir, sondern vor allem die Menschen, die ich traf, und die vielen kleinen Momente, die diese Zeit so besonders machten. Die Stadt mit ihrem einzigartigen Charakter – so anders als München – hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Dieser Auslandsaufenthalt hat mir gezeigt, dass ich mehr kann, als ich mir jemals zugetraut hätte. Die Erfahrung, mich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden und beruflich zu behaupten, hat mein Selbstvertrauen gestärkt. Ich bin unendlich dankbar für diese Chance – für das Erasmus+ Stipendium, für die Unterstützung durch das ECBM-Team und für alle Erfahrungen, die ich in London machen durfte. Diese Reise hat mich verändert – und diese Veränderung wird mich mein
ganzes Leben lang begleiten.

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